
In der Ortschaft Schmerikon, am östlichen Ende des Zürichsees, wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit je sieben Einheiten projektiert. Die Bauherrschaft erwarb hier eine Eigentumswohnung und wollte innerhalb dieses bereits existierenden Projektes einen anderen Wohnungsgrundriss entwickeln.
Die Herausforderung bestand darin, die bereits definierte Aussenwand mit Fenster, fixen innenliegenden Steigzonen und statischen Gegebenheiten mit einem neuen Grundrisslayout den Bedürfnissen und Vorstellungen der Bauherrschaft in Einklang zu bringen.
Der Grundriss vermittelt ein offenes und weites Raumgefühl. Die unterschiedlichen Möglichkeiten die Wohnung zu begehen unterstützen dies und vermitteln eine zusätzliche Weitläufigkeit. Werden Gäste beherbergt, besteht die Möglichkeit den inneren Kern bestehend aus Schlafzimmer, Bad und Ankleide zu schliessen, wodurch die Intimität gewährt werden kann. Die Gäste können sich weiterhin unabhängig zwischen Gästezimmer und Entrée bewegen. Gegen Norden gibt es eine Enfilade, welche die Zimmer untereinander zusätzlich verbindet.
Bei den inneren Oberflächen wurde mit dem Sichtbeton und den weiss verputzten Wänden bewusst ein neutraler, roh anmutender Ausdruck gesucht. Zusammen mit den Schreinerarbeiten in Seekiefer-Sperrholz, einer modernen Inneneinrichtung, üppigen Teppichen und eleganten Vorhängen entsteht ein spannungsvoller Kontrast und ein stimmiges Ganzes.










